Es ist Sonntag. Es scheint die Sonne. Nach dem Schnee und dem Regen. Jetzt ist es klar und frisch. Und es ist kalt. Doch der Schnee ist weg. Hier im Bergischen Land. Der Virus nicht. Der ist da. Über den wir nicht sprechen wollten. Was jedoch nicht ging. In dieser Woche.

In der wir wieder über ihn sprechen. Unvermeidlich. Über das Weitermachen und die kleinen Kraftquellen, die wir brauchen. Zum Weitermachen. Zum Leben. Und die wir auch haben, wenn wir sie noch wahrnehmen, z.B. rausgehen. Was ich am Montag mache und dabei aufnehme. Ein Bild dieser Woche, das für diese Woche steht. Für die Wahrnehmung, die Ambivalenz, die Gespräche und Momente der Woche.

Für das vernebelte, die unklare Zeit, die uns den Blick auf die Weite und die Zukunft trübt und dennoch traumhaft erscheint. Für die scheinbare Dunkelheit, die nicht mehr so dunkel scheint, wenn wir in die andere Richtung sehen und den Blick auf das Klare richten. Einen anderen Blickwinkel einnehmen. Für die Zuversicht, die wie ein kleiner Punkt erscheint. Die dennoch den Horizont und die Zukunft heller macht. Weil die Zuversicht diese Kraft noch hat.

Für die Gespräche, über die freundliche Hartnäckigkeit, die erfolgreich sein wird. Weil sie das ganz persönliche Erfolgsprinzip ist. Was uns schon lange klar ist. Die Ziele des Jahres und die neuen Leistungen, die wertvoll sind und daher auch ihren Wert haben. Was die Kunden schon sehen, wenn wir selbst noch im Nebel stehen. Uns selbst beschränken. Über Lebensfallen und Ängste, denen wir uns stellen müssen, weil sie sonst traumhaft werden. Zum Trauma werden. Die durch einen neuen Blickwinkel verständlich werden und so das Dunkle, plötzlich heller erscheinen lassen.

Für die freundliche Begrüßung einer Mitarbeiterin im Geschäft, die mich vermisst. Nicht als Kunden, was ich dachte und mich unsicher machte, sondern die Sendung. Die schon so lange her ist. Deren Erinnerung für mich immer unklarer, für andere scheinbar immer noch deutlich ist. Über die wir dann sprechen. Über die Sendung. Über die Zeit und das vieles anders erscheint, wenn wir es mit einer größeren Entfernung sehen.

Für die Wörter der Woche. Das eine, das wieder da, wieder präsent und ärgerlich ist. „Verschieben“. Das neue, das plötzlich da ist, als wir uns alte Bilder, von dem Beginn der gemeinsamen Zeit ansehen. Und wir mit unserer Tochter herzhaft lachen, weil sie nicht glaubt, was sie sieht. Und ihre Kommentare abgibt und uns fragt, aus welcher „Streberstiftung“ wir kamen, obwohl wir damals sehr modisch aussahen. Was sie jetzt ganz anders sieht. Und wir darüber viel Spaß und Freunde haben, weil wir wahrnehmen, dass wir uns und die Kraft zum Lachen noch haben. Und wir in diesem Moment nicht über das Unklare nachdenken, sondern unsere Gedanken mit alten Bildern auf neue Momente lenken. Was auch für diese Woche steht.

Liebe Grüße
Ihr Stefan Hagen

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STEFAN HAGEN

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